US-ELEKTROAUTOBAUER

Bäume auf Tesla-Gelände sollen bis Ende Februar gerodet sein

Der Plan von Tesla, eine Fabrik in Brandenburg zu bauen, stößt bei Umweltschützern auf Kritik. Nachdem das Brandenburger Umweltministerium grünes Licht für die Rodung eines knapp 92 Hektar großen Waldstücks gegeben hat, wird aber abgeholzt.
dpa
Tesla beginnt mit dem Roden
Mit einem Holzvollernter werden Bäume gefällt. Der US-Elektroautobauer Tesla lässt für sein neues Werk in Grünheide den Wald roden. Foto: Jörg Carstensen/dpa
Grünheide.

Der Wald auf dem künftigen Tesla-Werksgelände in Grünheide bei Berlin wird voraussichtlich bis Ende Februar gerodet sein. Für die Arbeiten rechne man mit etwa zwei Wochen, sagte der stellvertretende brandenburgische Regierungssprecher Simon Zunke (Grüne) der dpa.

Tesla hatte am Vorabend mit der Abholzung von rund 90 Hektar Wald begonnen, die für eine Elektro-Autofabrik weichen sollen.

Das Landesamt für Umwelt in Brandenburg hatte zuvor die Zulassung für einen vorzeitigen Beginn der Rodung erteilt, obwohl es für den Bau des Tesla-Werks noch keine Genehmigung gibt. Das Umweltministerium machte deutlich, dass Tesla „auf eigenes Risiko” mit den Arbeiten beginnen dürfe. Sollte das Vorhaben doch nicht genehmigt werden, müsste der Investor wieder aufforsten.

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