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Bahn klagt mit alten Argumenten gegen Lokführerstreik

In der Berufungsverhandlung um den Lokführerstreik hat die Deutsche Bahn ihre gestern gescheiterte Argumentation wiederholt. Vor dem Landesarbeitsgericht Hessen führte ihr Anwalt Thomas Ubber aus, dass Teilforderungen der Gewerkschaft GDL gegen die Friedenspflicht verstießen und jüngere Mitarbeiter diskriminierten. Wichtigstes Argument blieb die nach Auffassung der Bahn unverhältnismäßige Härte des Streiks, mit dem die GDL seit Mittwoch große Teile des deutschen Bahnverkehrs lahmlegt. Die erste Instanz hatte den Arbeitskampf der Lokführer für rechtmäßig erklärt.