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Heidemann enttäuscht nach frühem Aus bei Europaspielen

Fecht-Olympiasiegerin Britta Heidemann ist nach einem ordentlichen Start früh bei den Europaspielen in Baku gescheitert. Die Degenfechterin verlor am Dienstag ihr erstes K.o.-Duell in der Runde der besten 28 gegen die Russin Tatjana Andrjuschina mit 14:15.

«So knapp zu verlieren, ist immer total doof», sagte Heidemann verärgert. «Ich bin jetzt gerade, auch wenn es nicht so wichtig ist wie Weltmeisterschaften, sehr enttäuscht von mir.»

In der Vorrunde hatte die Weltranglisten-Achte noch vier ihrer sechs Gefechte gewonnen und war als insgesamt achtbeste Teilnehmerin weitergekommen. Heidemann hatte in dieser Saison mit Problemen an der Achillessehne sowie einer Schleimbeutelentzündung zu kämpfen und war bereits bei der Europameisterschaft ohne Medaille geblieben.

Die Europaspiele wollte sie vor den Weltmeisterschaften im Juli auch als Motivation für die angestrebte Olympia-Qualifikation nutzen. «Ich ärgere wich wahrscheinlich noch den ganzen Tag und die Nacht», sagte Heidemann. «Aber ich habe festgestellt: Ja, mir gefällt sowas und ich will da unbedingt hin nach Rio. Ich hoffe, dass wir das schaffen, aber es wird sehr, sehr hart.» Eine zweite deutsche Degenfechterin war in Baku nicht am Start.