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Bayern-Basketballer begründen Protest - Einspruch wirksam

Bayern-Basketballer begründen Protest - Einspruch wirksam
Bayern-Basketballer begründen Protest - Einspruch wirksam
Andreas Gebert

Nach ihrem formalen Protest gegen die Wertung des vierten Playoff-Spiels haben die Basketballer des FC Bayern eine schriftliche Begründung eingereicht und damit den Einspruch wirksam gemacht. Die Basketball Bundesliga (BBL) bestätigte den Eingang des Schreibens.

Darin beklagen die Bayern, dass Schiedsrichter Martin Matip am Vorabend kurz vor Schluss der Partie bei den MHP Riesen Ludwigsburg (69:75) einen Korb des Münchners Alex Renfroe regelwidrig nach Videobeweis aberkannt hatte. Die Aktion sei eine spielentscheidende Szene gewesen, hieß es in der Begründung.

Die Schiedsrichter hatten dem Augenschein zufolge nach einem Korbleger von Renfroe zunächst auf Goaltending, also unerlaubtes Wegschlagen des Balls in Ringnähe, entschieden. Nach Sichtung der Videobilder erkannte Matip die zwei Punkte jedoch wieder ab. Den Bundesliga-Regeln zufolge darf das sogenannte Instant Replay allerdings nicht zur Überprüfung von Goaltending genutzt werden. Ludwigsburg hatte durch den Sieg zum 2:2 im Viertelfinale ausgeglichen.