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Beim Hipsterquartett entscheiden die Jutebeutel

Je größer die Sammlung an Jutebeuteln, desto höher ist die Gewinnchance - jedenfalls beim Hipsterquartett. Neben den Taschen entscheiden auch die Besuche von illegalen Open-Air-Konzerten, die Zahl der Social Media Friends und der Matekonsum in Litern pro Jahr, wer das Quartettspiel gewinnt.

Hipster eignen sich eben hervorragend für Spott und Häme - das fand auch «Spiegel Online». Das Spiel stammt von Jonas Brunnert, Student der Kulturgeschichte in Berlin. Um seine Karten zu bebildern, castete er nicht etwa Models: Dafür mussten seine Freunde herhalten. Brunnert selbst könnte kein Charakter seines Quartetts sein: «Ich selber sehe mich definitiv nicht als Hipster. Ich mache mir nicht so viel aus meinem Äußeren und versuche nicht zwanghaft, individuell zu sein.»

Wer den oft spöttisch verwendeten Begriff nicht kennt: Mit «Hipster» sind Leute mit einem ausgeprägten Stil gemeint, der cool, individuell und großstädtisch sein soll.