IN ZENTRUM FÜR DROGENTHERAPIE

Berichte: 24 Tote bei Massaker in Mexiko

Laut Berichten hat es in der zentralmexikanischen Stadt Irapuato Schüsse gegeben. Viele Menschen sollen von den schwer bewaffneten Männern getötet worden sein.
dpa
Massaker in Mexiko
Die Staatspolizei ist gegen die Gewalt in Irapuato nahezu chancenlos. Foto: Rebecca Blackwell/AP/dpa

In einem Zentrum für Drogentherapie in Mexiko sind Berichten zufolge 24 Menschen erschossen worden.

Weitere sieben Menschen wurden nach ersten Informationen in der zentralmexikanischen Stadt Irapuato verletzt, wie lokale Medien übereinstimmende unter Berufung auf den örtlichen Polizeichef Pedro Cortés Zavala berichteten. Bei den Tätern soll es sich demnach um schwer bewaffnete Männer gehandelt haben. Weitere Informationen gab es zunächst nicht.

Die Gegend um Irapuato im Bundesstaat Guanajuato ist eine der gefährlichsten Mexikos. Dort ist unter anderem das Kartell Santa Rosa de Lima aktiv. Im vergangenen Jahr wurden in Mexiko fast 100 Mordopfer pro Tag registriert. Zudem gelten mehr als 60.000 Menschen als verschwunden. Die Gewalt geht zu einem großen Teil auf das Konto von Kartellen und Banden, die in Drogenhandel, Entführungen und Erpressung verwickelt sind. Oft haben die Gangster Verbindungen zu örtlichen Sicherheitskräften. Die meisten Verbrechen in dem nordamerikanischen Land werden nie aufgeklärt, geschweige denn geahndet.

© dpa-infocom, dpa:200702-99-641999/2

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