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Berichte: Polizisten möglicherweise in Hinterhalt gelockt

Berichte: Polizisten möglicherweise in Hinterhalt gelockt
Berichte: Polizisten möglicherweise in Hinterhalt gelockt
Michael Reynolds

Die Polizisten, die in der US-Stadt Baton Rouge getötet oder verletzt worden sind, wurden möglicherweise in einen Hinterhalt gelockt. Darauf deuten nach Medienberichten Äußerungen von Gouverneur John Edwards hin, der auf Twitter von einer «Attacke gegen uns alle» sprach.

Nach unbestätigten Berichten starben drei Polizisten und vier wurden verletzt. Ein Polizeisprecher bestätigte, dass ein Täter getötet worden sei und Polizisten getötet worden seien. Die Polizei gehe davon aus, dass es mehrere Täter gab. Nach ihnen werde gefahndet. Zu den möglichen Hintergründen der Tat sagte der Sprecher nichts.

Der Kongressabgeordnete Ted Jones sagte dem Sender MSNBC, es habe drei Schützen gegeben, einer sei gefasst, zwei andere seien flüchtig. Er berief sich dabei auf Polizeiangaben. Der Bürgermeister der Stadt hatte zuvor bestätigt, dass drei Polizisten erschossen worden seien. Außerdem sollen bis zu sieben Polizeibeamte verletzt worden sein.

Am 5. Juli war ein 37-jähriger Schwarzer in Baton Rouge von Polizisten erschossen worden, während er am Boden lag. Das und ein weiterer Fall tödlicher Polizeischüsse auf einen Schwarzen hatte in vielen Städten der USA Proteste gegen Polizeigewalt ausgelöst.

Vor zehn Tagen kam es dann zu einer Eskalation: Am Rande einer Demonstration in Dallas (Texas) wurden fünf Polizisten gezielt getötet.