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De Maizière sieht sich von Vorwürfen entlastet

Innenminister Thomas de Maizière sieht sich in der BND-Affäre voll entlastet. Er habe als Kanzleramtsminister im Jahre 2008 nichts erfahren von Suchbegriffen der US-Seite, Selektoren oder ähnlichem zum Zwecke der Wirtschaftsspionage in Deutschland, sagte der Minister vor dem Parlamentarischen Kontrollgremium. «2008 ging es vielmehr um den Wunsch der amerikanischen Seite nach Ausweitung der Kooperation». Der BND habe davon abgeraten. Auf der Liste von 2000 NSA-Spionagezielen, die der BND 2013 nach den Snowden-Enthüllungen aussortiert hat, steht angeblich kein Unternehmen, wie dpa erfuhr.