Unsere Themenseiten

Nach Nizza-Anschlag weiter Ungewissheit über Opfer aus Berlin

Mit einem Tag Verzögerung hat in Berlin das Deutsch-Französiche-Fest begonnen.
Mit einem Tag Verzögerung hat in Berlin das Deutsch-Französiche-Fest begonnen.
Klaus-Dietmar Gabbert

In Berlin wird nach dem Terroranschlag von Nizza mit mindestens 84 Toten weiter um eine Lehrerin und zwei Schülerinnen gebangt. Sie gelten bislang offiziell als vermisst. Neue Erkenntnisse über das Schicksal der Berlinerinnen gibt es noch nicht.

gedenkt am Montag mit einem ökumenischen Gottesdienst im Berliner Dom der Opfer des verheerenden Anschlags in Nizza. "Nach den schrecklichen Ereignissen möchten wir Raum für die Verarbeitung der schlimmen Erlebnisse, für Trauer und Gedenken geben", erklärte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) am Sonnabend.

Die vom Land mit den Kirchen initiierte Veranstaltung richtet sich zunächst an Schüler und ihre Lehrer, die nach dem Anschlag in der südfranzösischen Stadt vom Donnerstagabend aus Frankreich heimkehrten. Das Gedenken steht darüber hinaus allen Menschen offen, wie Senatssprecherin Daniela Augenstein erläuterte.

Weiter bangen um Berliner Schülerinnen

In Berlin wird nach dem Terroranschlag von Nizza mit mindestens 84 Toten weiter um eine Lehrerin und zwei Schülerinnen gebangt. Sie gelten bislang als vermisst. Eine offizielle Auskunft über das Schicksal der Berlinerinnen gab es bislang nicht. Bei dem tödlichen Angriff am französischen Nationalfeiertag waren auch mehr als 200 Menschen schwer verletzt worden.

Nach Angaben der französischen Nachrichtenagentur AFP vom Samstag konnten 16 Todesopfer bislang nicht identifiziert werden. Offizielle Angaben zu den Toten lagen bislang nicht vor. Bei der Berliner Polizei hieß es, es werde weiter ermittelt. Zugleich wurde auf das Auswärtige Amt verwiesen. Das Ministerium hatte am Freitagabend nur bestätigt, dass unter den Verletzten eine Deutsche sei.