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Verstimmung über Moskauer Einreiseverbot für CDU-Politiker

Verstimmung über Moskauer Einreiseverbot für CDU-Politiker
Verstimmung über Moskauer Einreiseverbot für CDU-Politiker
Jens Büttner

Ein langfristiges Einreiseverbot Russlands für den CDU-Außenpolitiker Karl-Georg Wellmann hat zu diplomatischer Verstimmung zwischen Berlin und Moskau geführt. Die Maßnahme sei «unverständlich und inakzeptabel», erklärte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes (AA) in Berlin.

«Die Bundesregierung erwartet die Aufhebung der Einreiseverweigerung.» Der Sprecher bestätigte damit Berichte von «Berliner Kurier» und «Bild»-Zeitung. Wellmann ist Vorsitzender der deutsch-ukrainischen Parlamentariergruppe und Russland-Berichterstatter der Unionsfraktion im Auswärtigen Ausschuss.

Wie der CDU-Bundestagsabgeordnete dem «Kurier» schilderte, wurde ihm nach seiner Landung auf dem Flughafen Moskau-Scheremetjewo mitgeteilt, dass er ein Einreiseverbot bis 2019 erhalte. Wellmann wurde aufgefordert, den nächsten Flug zurück nach Deutschland zu nehmen. Er verbrachte die Nacht im Transitraum. «Ich habe kein Verständnis und keine Erklärung für dieses Vorgehen», sagte Wellmann.