ZUM VIERTEN MAL IN SERIE

Berlins Volleyballer wieder deutscher Meister

Die Berlin Volleys haben in einem spannenden Finale den Meistertitel gegen den Dauerrivalen VfB Friedrichshafen verteidigt.
dpa
Berlin Volleys
Die Spieler der Berlin Volleys jubeln über ihren Sieg und den vierten Meistertitel in Folge. Foto: Felix Kästle

Vor 3810 Zuschauern in der ausverkauften ZF Arena gelang ihnen im fünften und entscheidenden Spiel der Best-of-five-Serie ein 3:2 (25:17, 25:21, 19:25, 23:25, 16:14). Moritz Reichert nutzte mit einem Ass den zweiten Matchball für Berlin und entschied die Finalserie mit 3:2 Siegen. Einige Spieler des VfB konnten danach die Tränen über die erneut verpasste Meisterschaft nicht zurückhalten.

VfB-Trainer Vital Heynen verlässt den Bodensee damit ohne Meistertitel. Der Belgier ist zukünftig nur noch Nationaltrainer von Weltmeister Polen. In seinen drei Jahren in Friedrichshafen holte Heynen drei Mal den ersten Platz in der Hauptrunde, drei Supercups und drei DVV-Pokale - nur in der Finalserie um die Meisterschaft scheiterte er mit Friedrichshafen jedes Mal an den Berlinern.

«Glückwunsch an Berlin, Berlin ist absolut verdienter Meister. Es war knapp», sagte Heynen über das Hallenmikrofon. «Wir waren 2:0 hinten und wir haben gekämpft bis zum letzten Ball. Wir waren so knapp dran. Danke, Jungs.» Für die Volleys ist es die vierte Meisterschaft in Serie und die zehnte der Vereinsgeschichte.

Mit einem Heimsieg am Donnerstag (3:1) hatten die Volleys sich die fünfte Begegnung erspielt, nachdem sie bereits 1:2 zurückgelegen hatten. Auch diese Mal kamen die Berliner besser in die Partie und spielten sich gleich zu Beginn des ersten Satzes einen Vorsprung heraus. Der VfB verkürzte zwischenzeitlich auf zwei Punkte. Gegen Ende des ersten Durchgangs zogen die Berliner allerdings davon.

Zur Mitte des zweiten Satzes wechselte die Führung mehrfach. Am Ende ging aber auch dieser Durchgang an die Berliner. Danach kamen die Gastgeber zurück und verhinderten mit einem Satzgewinn zunächst den Berliner Titelgewinn. Auch der spannende vierte Satz ging an Friedrichshafen, das angetrieben vom Publikum nun viel druckvoller spielte und auch enge Situationen für sich entschied. Im Tiebreak aber verlor der VfB das Momentum und musste sich ein weiteres Mal der Mannschaft aus der Hauptstadt geschlagen geben.

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