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Schweizer entscheiden: Von Erbschaftssteuer bis Rundfunkgebühren

Schweizer entscheiden: Von Erbschaftssteuer bis Rundfunkgebühren
Schweizer entscheiden: Von Erbschaftssteuer bis Rundfunkgebühren
Thomas Hodel

In einer Volksabstimmung entscheiden die Schweizer heute über den Kurs ihres Landes unter anderem in Sachen Erbschaftssteuer.

Die Einführung einer einheitlichen Bundessteuer von 20 Prozent auf Erbschaften und Schenkungen ab zwei Millionen Franken (1,9 Millionen Euro) hat laut Umfragen unter den rund fünf Millionen Wahlberechtigten schlechte Chancen auf Akzeptanz. Ob und wie hoch Erbschaften und Schenkungen besteuert werden, ist bisher allein Sache der 26 Kantone.  

Die Schweizer können in der Volksabstimmung auch den Umgang mit der Präimplantationsdiagnostik festlegen. Dabei geht es um die Frage, ob in der Schweiz wie in einer Reihe anderer Länder die Früherkennung schwerer Krankheiten bei «Retortenbabys» zugelassen werden soll.

Befragt werden die Eidgenossen auch zur «Stipendien-Initiative», die die Ausbildung unabhängiger vom Geldbeutel der Eltern machen will. Als offen gilt auch das Votum zum neuen Radio- und Fernsehgesetz. Es sieht vor, dass künftig alle Haushalte eine Empfangsgebühr bezahlen müssen, unabhängig davon ob sie ein Radio- oder TV-Gerät besitzen.