URTEIL

BGH stärkt Verbraucherrechte bei Partnervermittlung

Eine Seniorin wollte noch einmal die Liebe finden – es folgte ein Streit mit einer Partnervermittlung um viel Geld. Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat jetzt ein Urteil gesprochen.
dpa
Partnerschaft
Die Liebe finden – kein einfaches Unterfangen. Foto: Axel Heimken/dpa Axel Heimken
Karlsruhe ·

Wer zügig einen Vertrag mit einem Partnervermittlungsinstitut kündigt, bekommt das Geld für nicht erbrachte Leistungen zurück.

Wie der Bundesgerichtshof in Karlsruhe urteilte, kommt es dabei darauf an, dass der Kunde oder die Kundin die vereinbarte Menge an Partnervorschlägen tatsächlich bekommt.

Im aktuellen Fall hatte die Partnervermittlungsagentur Glück für Zwei aus Koblenz argumentiert, sie habe gemäß Vertrag 21 Vorschläge zusammengestellt. Davon hatte die alleinstehende Seniorin aus dem Raum Aachen aber vor ihrer Kündigung erst drei erhalten. Sie bekommt von 8330 Euro nun 7139 Euro erstattet.

© dpa-infocom, dpa:210506-99-490268/4

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