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«Bild»: BND-Präsident Schindler gesteht Fehler in NSA-Affäre ein

Der Präsident des Bundesnachrichtendienstes, Gerhard Schindler, hat in der Affäre um die Selektoren-Liste des US-Geheimdienstes NSA Fehler eingestanden. Schindler sagte der «Bild»: Zwischen 2005 und 2013 sei die Selektoren-Liste, also die Suchbegriffe der NSA, nur unzureichend überprüft worden. Jetzt würden die US-Selektoren «gründlich und systematisch» geprüft. Die Kritik am BND im Zuge der NSA-Affäre hält Schindler jedoch für völlig überzogen. Der Vorwurf, der BND hätte deutsche Interessen verraten, sei sehr schwerwiegend und ungerechtfertigt gewesen.