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BKA: Eigene Software für Online-Durchsuchung im Herbst einsatzbereit

Das Bundeskriminalamt will in einem halben Jahr die eigene Software für eine Online-Durchsuchung, den sogenannten Bundestrojaner, einsatzbereit haben. Man entwickle ein Instrument, mit dem man - nach richterlicher Genehmigung - an den Computer des mutmaßlichen Täters gehen könne, bevor er seine Kommunikation verschlüssle, sagte BKA-Präsident Holger Münch dem Nachrichtenmagazin «Der Spiegel». Bei der Online-Durchsuchung werden Daten auf der Festplatte eines Verdächtigen abgeschöpft. Das Bundesverfassungsgericht hatte der Online-Überwachung in einem Urteil von 2008 enge Grenzen gesetzt.