HAUPTVERSAMMLUNG IN CHICAGO

Boeing-Chef stellt sich Aktionären: „Fortschritte” bei 737

Boeing-Chef Dennis Muilenburg hat sich erstmals seit der Krise im Zuge zweier Flugzeugabstürze öffentlich den Aktionären gestellt.
dpa
Boeing 737 Max
Bau einer 737 Max 8 im Boeing-Werk Renton im US-Staat Washington. Foto: Ted S. Warren/AP
Boeing-Absturz
Teile der Boeing 737 Max 8 der Ethiopian Airlines an der Absturzstelle südlich von Addis Abeba. Foto: Mulugeta Ayene/AP
Absturz in Äthiopien
Die Boeing 737 Max der Ethiopian Airlines stürzte südlich von Addis Abeba ab. Dabei wurden 157 Menschen getötet. Foto: Mulugeta Ayene
Absturzstelle
An der Absturzstelle des Fluges 302 südlich von Addis Abeba. Foto: Wang Shoubao/XinHua
Absturz in Indonesien
Retter mit Trümmern des Fluges Lion Air 610 im vergangenen November: Auch in Indonesien war eine Boeing 737 Max abgestürzt. Foto: Binsar Bakkara/AP
Flugschreiber
Der Koffer mit den Flugschreibern der abgestürzten Boeing 737 Max 8 wird in die französische Luftsicherheitsbehörde BEA gebracht. Foto: Christophe Ena/AP
Voice Recorder
Der Cockpit Voice Recorder der abgestürzten äthiopischen Boeing 737 MAX. Foto: BEA Aero/Bureau d'Enquêtes & d'Analyses

Bei den Bemühungen um eine Wiederzulassung der mit Flugverboten belegten Unglücksmaschinen der Baureihe 737 Max gebe es «stetige Fortschritte», sagte Muilenburg am Montag bei der Hauptversammlung des US-Luftfahrtkonzerns in Chicago. Insgesamt seien 146 Testflüge mit etwa 246 Flugstunden durchgeführt worden.

Der nach den Abstürzen zweier baugleicher 737-Max-Maschinen in Indonesien und Äthiopien stark in die Kritik geratene Top-Manager versicherte erneut, dass «Sicherheit die oberste Priorität» für sein Unternehmen sei. Berichte, wonach Boeing Sicherheitsfragen vernachlässigt habe, um die neuen Flugzeuge möglichst schnell auf den Markt bringen zu können, wies Muilenburg als «schlichtweg nicht wahr» zurück. Bei den Unglücken waren insgesamt 346 Menschen gestorben.

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