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BP machen Ölpreisrückgang und Rubelverfall zu schaffen

Der britische Ölkonzern BP hat im dritten Quartal unter dem wegen der Ukraine-Krise verfallenden Rubel gelitten.

Der bereinigte Gewinn zu Wiederbeschaffungskosten, bei dem die Ölpreisschwankungen nicht berücksichtigt werden, sank im Jahresvergleich von 3,7 Milliarden auf 3,0 Milliarden US-Dollar (2,36 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Dienstag in London mitteilte.

Trotz des deutlichen Rückgangs übertraf BP aber die Schätzungen der Analysten. Die Rubelabwertung sorgte bei Rosneft für einen scharfen Einbruch beim bereinigten Gewinn. BP hält fast ein Fünftel am größten russischen Ölproduzenten.

Konzernchef Bob Dudley sieht den Konzern weiter auf Kurs, um die Ziele für das laufende Jahr zu erreichen. Er baute BP nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko in Folge der Explosion der Ölplattform «Deepwater Horizon» 2010 um und trennte sich von Unternehmensteilen. Die Kosten für die Nachwirkungen der Explosion belaufen sich auf insgesamt 43 Milliarden Dollar für den Konzern.