ROM IM FOKUS

Brüssel nimmt Wirtschaftsentwicklungen in den Blick

Die EU-Kommission nimmt heute (gegen 12.00 Uhr) die Wirtschaftsentwicklungen in den einzelnen Staaten in den Blick. Ein besonderes Augenmerk dürfte dabei auf Italien fallen.
dpa
Europäische Kommission in Brüssel
Die Europäische Kommission in Brüssel. Foto: Olivier Hoslet/EPA

Es gilt als möglich, dass die Brüsseler Behörde ein Strafverfahren wegen der hohen Verschuldung der drittgrößten Volkswirtschaft der Eurozone empfehlen wird.

Italien weist eine der höchsten Staatsverschuldungen der Welt auf. Laut der Statistikbehörde Eurostat belief sie sich Ende 2018 auf mehr als 2,3 Billionen Euro. Das entspricht etwa 132 Prozent der Wirtschaftsleistung. In der Eurozone sind maximal 60 Prozent erlaubt. Liegt ein Staat darüber, muss er Gegenmaßnahmen ergreifen, um die Verschuldung in den Griff zu kriegen.

Die EU-Kommission hatte in der vergangenen Woche einen Mahnbrief nach Rom geschickt. Italien habe 2018 nach nun bestätigten Zahlen nicht genügend Fortschritte bei der Bekämpfung seiner Verschuldung erzielt, hieß es darin. Die Regierung aus Populisten und Rechten rechtfertigte daraufhin ihren Kurs.

Darüber hinaus wird die Kommission Empfehlungen für die übrigen EU-Staaten zur Verbesserung der Wirtschaftslage vorlegen.

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