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Dijsselbloem: Brückenfinanzierung für Athen schwierig

Dijsselbloem: Brückenfinanzierung für Athen schwierig
Dijsselbloem: Brückenfinanzierung für Athen schwierig
Laurent Dubrule

Die Suche nach einer Brückenfinanzierung von rund 12 Milliarden Euro für Griechenland gestaltet sich nach Worten von Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem schwierig.

«Wir sehen uns alle Instrumente und Fonds an, die wir nutzen könnten, und alle davon scheinen Nachteile oder Unmöglichkeiten oder rechtliche Hindernisse zu haben», sagte der Niederländer am Dienstag vor dem Treffen der EU-Finanzminister in Brüssel.

Der finnische Finanzminister Alexander Stubb sprach von «ein bis sechs Optionen» und fügte hinzu: «Es ist klar, dass es für einige Staaten sehr schwierig ist, frisches Geld ohne Auflagen zu vergeben.»

Im Gespräch ist unter anderem, auf Anleihegewinne der Europäischen Zentralbank (EZB) aus griechischen Staatsanleihen zurückzugreifen oder bilaterale Kredite zu vergeben. Der britische Finanzminister George Osborne sagte, Großbritannien gehöre nicht zum Euro-Währungsraum und sei deshalb auch nicht bereit, sich zu beteiligen: «Die Euro-Zone muss ihre Rechnung selber zahlen.»

Mit der Brückenfinanzierung soll Griechenland die Möglichkeit gegeben werden, seinen akuten Finanzbedarf zu decken und seine Banken zu stützen.