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Kreise: Euroländer einigen sich auf Brückenfinanzierung für Athen

Die Länder der Eurozone haben nach informierten Kreisen eine Einigung auf eine sieben Milliarden Euro schwere Brückenfinanzierung für Griechenland erzielen können.

Am Freitag soll es dazu nähere Angaben geben, sobald die technischen Details geklärt seien und die nationalen Parlamente über das aktuelle Hilfspaket abgestimmt hätten, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag mit Bezug auf einen EU-Vertreter.

Der Überbrückungskredit solle aus dem EFSM-Rettungstopf kommen, hieß es. Der EU-Rettungsfonds EFSM war am Anfang der Eurokrise eingesetzt worden und ist eine Einrichtung aller 28 EU-Staaten. Offen bleibt bislang die Frage, wie die Brückenfinanzierung durchgeführt werden kann, ohne dass diejenigen EU-Länder, die nicht zur Eurozone gehören, mit weiteren Risiken belastet werden. Dies hatte insbesondere Großbritannien zur Bedingung für eine Zustimmung gemacht.