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Bund plant sogenannte Flüchtlingskarte für Asylbewerber

Der Bund will mit einer sogenannten Flüchtlingskarte künftig Chaos und Doppelarbeit bei der Erfassung von Flüchtlingen beenden. Mit der Karte solle auch der Datenaustausch zwischen den Behörden erleichtert werden, kündigte der neue Chef des Migrationsbundesamtes, Frank-Jürgen Weise, an. Derzeit werde die Flüchtlingskarte auf der Ebene des Innenministeriums behandelt, sagte Weise. Dabei gehe es auch um Fragen des Datenschutzes. Möglicherweise werden bestimmte Behörden nur auf bestimmte Daten zugreifen können.