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Bundesbank: Niedrigzinsphase birgt Gefahr für Übertreibungen

Bundesbank: Niedrigzinsphase birgt Gefahr für Übertreibungen
Bundesbank: Niedrigzinsphase birgt Gefahr für Übertreibungen
Marijan Murat

Die Bundesbank hält die extrem niedrigen Zinsen auf Dauer für ein Risiko für die Finanzstabilität.

«Je länger die Phase niedriger Zinsen anhält, umso größer ist die Gefahr, dass es zu Übertreibungen in bestimmten Marktsegmenten kommt», erklärte Bundesbank-Vizepräsidentin Claudia Buch in Frankfurt.

Anzeichen für ein «übertriebenes Verlangen nach Renditen» gebe es etwa bei Unternehmensanleihen. Die Lage der deutschen Banken hat sich nach Einschätzung der Bundesbank verbessert: Verschuldung wurde verringert, Kapitalpuffer wurden gestärkt.

Doch Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret mahnte: «Langfristig müssen die deutschen Banken mehr verdienen, um im Wettbewerb bestehen zu können.»