Unsere Themenseiten

Chemiekonzern Lanxess vor drastischem Stellenabbau

Chemiekonzern Lanxess vor drastischem Stellenabbau
Chemiekonzern Lanxess vor drastischem Stellenabbau
Oliver Berg

Beim angeschlagenen Spezialchemiekonzern Lanxess steht ein massiver Abbau von Arbeitsplätzen an. Der neue Lanxess-Chef Matthias Zachert wird heute bei der Vorlage der Quartalszahlen weitere Details zum Umbau des Unternehmens bekanntgeben.

Medienberichten zufolge sollen rund 1200 Jobs an Verwaltungsstandorten besonders in Köln und Leverkusen gestrichen werden. Weltweit beschäftigt Lanxess rund 17 000 Menschen. Zachert hatte kurz nach seinem Amtsantritt im Frühjahr angekündigt, dass vor allem Arbeitsplätze in der Verwaltung zur Disposition stehen.

Lanxess, eine Abspaltung der Chemiesparte des Bayer-Konzerns, war durch seine starke Abhängigkeit in der Kautschuksparte von der Auto- und Reifenindustrie im vergangenen Jahr in eine Krise geraten und tief in die Verlustzone gerutscht. Zachert will den DAX-Konzern neben Stellenkürzungen und anderen Kosteneinsparungen auch durch eine Neuausrichtung und die Zusammenlegung von Geschäftseinheiten wettbewerbsfähig machen und wieder auf Kurs bringen.