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Warriors NBA-Champion - Curry lässt James keine Chance

Warriors NBA-Champion - Curry lässt James keine Chance
Warriors NBA-Champion - Curry lässt James keine Chance
Larry W. Smith

Nach 40 Jahren haben die Golden State Warriors ihre titellose Zeit in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA beendet. Mit dem 105:97-Sieg bei den Cleveland Cavaliers gelang dem Team aus Oakland im sechsten Spiel der Finalserie der entscheidende Sieg zum 4:2-Endstand.

«Das ist eine unglaubliche Gruppe von Jungs», sagte Trainer Steve Kerr, dem gleich in seinem ersten Jahr als NBA-Coach der große Triumph gelang. Sein wieder einmal überragender Spieler Stephen Curry war sich sicher: «Wir werden uns noch sehr lange daran erinnern.» Insgesamt war es der vierte NBA-Titel für die Warriors nach 1947, 1956 und 1975.

James reagierte frustriert. «Es ist egal, ob ich in Miami, Cleveland oder auf dem Mars spiele. Wenn du das Finale verlierst, ist es enttäuschend.»

Deutschlands Superstar Dirk Nowitzki gratulierte dem Sieger. «Sie waren das ganze Jahr über das beste Team», twitterte der Nationalspieler der Dallas Mavericks.

Von Beginn an dominierten Curry und seine Teamkollegen die Partie. Vor allem dank ihrer starken Offensive setzten sich die Gäste aus Kalifornien ab und führten nach dem ersten Viertel mit 13 Punkten. Zwar kämpften sich die Cavaliers - angeführt von ihrem Superstar LeBron James - bis zur Halbzeit noch einmal auf 43:45 heran, doch die Warriors ließen sich nicht mehr ernsthaft nervös machen. Schon Sekunden vor dem Ende der Partie ging James erst auf Curry, dann auf Kerr zu und gratulierte ihnen fair. Grinsend schrie Curry seine Mitspieler immer wieder an: «Was! Was!»

Curry und Abwehrspezialist Andre Iguodala waren mit je 25 Punkten beste Werfer beim Sieger. Draymond Green kam sogar zu einem Triple-Double (16/ 11 Rebounds/10 Assists). Dagegen blieb der Traum von James trotz seiner 32 Punkte und 18 Rebounds unerfüllt, seiner Heimatstadt den ersten NBA-Titel zu bescheren.