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Angeklagte im Fleischskandal können mit Bewährungsstrafen rechnen

Im Prozess um den Fleischskandal am Coburger Schlachthof hat das Landgericht dem Hauptangeklagten eine Bewährungsstrafe in Aussicht gestellt. Es habe bereits Beratungen im Vorfeld gegeben, sagte Richter Gerhard Amend heute. Die Kammer gehe davon aus, dass die übergeordneten Behörden Kontrollen unterlassen haben. Das sei zugunsten der Angeklagten zu werten. Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wurden zwischen 2008 und 2012 im Schlachthof mehr als 20 Tonnen Fleisch illegal verkauft, das nicht für den menschlichen Verzehr geeignet war.