HAUPTVERSAMMLUNG IN HANNOVER

Continental bekommt Währungs-Gegenwind voll zu spüren

Der starke Euro und andere Wechselkurseffekte haben bei Continental im ersten Quartal alle operativen Erfolge aufgezehrt.
dpa
Continental bekommt Währungs-Gegenwind voll zu spüren
Continental bekommt Währungs-Gegenwind voll zu spüren Holger Hollemann
Hannover.

Der Umsatz stagnierte in dem Zeitraum bei rund 11 Milliarden Euro, wie der Automobilzulieferer und Reifenhersteller vor seiner Hauptversammlung in Hannover mitteilte.

Bereinigt um Wechselkurseffekte wäre der Erlös um 4,3 Prozent gestiegen. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern habe im ersten Quartal rund 1,1 (Vorjahr: 1,17) Milliarden Euro betragen.

Conti geht zudem davon aus, dass es weiter Gegenwind von der Währungsseite gibt. Für 2018 hält der Konzern negative Umsatzeinflüsse durch Wechselkurse von insgesamt mehr als einer Milliarde Euro für möglich – im ersten Quartal waren es bereits 546 Millionen Euro. Der Konzern hatte in der vergangenen Woche wegen der Wechselkurseffekte seine Prognose im laufenden Jahr gesenkt.

Das um Wechselkurse bereinigte Wachstum von 4,3 Prozent belege einen „wachstumsstarken” Start ins Geschäftsjahr, sagte Vorstandschef Elmar Degenhart. Der Auftragseingang im Autogeschäft habe nach drei Monaten mit einem Plus von 15 Prozent und 11 Milliarden Euro Rekordniveau erreicht.

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