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Dax pendelt um das Vortagesniveau

Der Dax hat im frühen Handel keine klare Richtung eingeschlagen. Schwachen Vorgaben aus Übersee standen wieder steigende Ölpreisen gegenüber. So pendelte der Leitindex um seinen Vortagesschluss.

Zuletzt gab er um 0,35 Prozent nach auf 9846,53 Punkte. Die US-Notenbank (Fed) hatte am Vorabend im Zuge ihrer Leitzinsentscheidung die Risiken für die Weltwirtschaft betont.

Der MDax sank um 0,32 Prozent auf 19 256,63 Punkte und der Technologiewerte-Index TecDax büßte 0,46 Prozent auf 1687,73 Punkte ein. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab wie der Dax etwas nach.

Seit der steilen Talfahrt zu Jahresbeginn schwanken die Börsen im nervösen Handel zurzeit heftig. Dabei orientieren sie sich in erster Linie an den Rohölpreisen, die aktuell um die Marke von 32 US-Dollar schwanken.

Unter den einzelnen Aktien am deutschen Markt verloren die Papiere der Deutschen Bank weitere 2,40 Prozent. Nach der Bekanntgabe vorläufiger Jahreszahlen samt eines Rekordverlusts vor wenigen Tagen wurde nun die endgültige Bilanz veröffentlicht. Zwar rechnet der deutsche Branchenprimus mit etwas Entspannung hinsichtlich der Kosten für die zahlreichen Rechtsstreitigkeiten, doch wenig Freude dürften die Aussagen zum harten Kernkapital gemacht haben. Dieses werde im ersten Quartal erst einmal leicht sinken, hieß es.

Deutschlands zweitgrößter Stahlkonzern Salzgitter hingegen erfreute seine Aktionäre. Er erwirtschaftete erstmals seit 2011 wieder ein positives Jahresergebnis, was der Aktie an der MDax-Spitze ein Plus von 3,03 Prozent bescherte. Händler sahen es vor allem als gutes Zeichen, dass Salzgitter seine Mitte Januar gesenkte Jahresergebnisprognose getroffen hat.

Die Aurubis-Aktien, die am Ende des MDax 5,50 Prozent einbüßten, litten weiter unter den am Vortag vorgelegten schwachen Ergebnissen. Zahlreiche Analysten äußerten sich nun negativ über die weiteren Aussichten des Kupferherstellers, an dem Salzgitter mit 25 Prozent beteiligt ist.