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Dax rutscht nach Anfangsgewinnen ins Minus

Der Dax hat am Freitag seine moderaten Anfangsgewinne nicht behaupten können und ist ins Minus gerutscht.

Weder der Rekordschluss des US-Leitindex Dow Jones Industrial noch das unerwartet starke deutsche Ifo-Geschäftsklima hätten die Anleger aus der Reserve gelockt, kommentierte Toby Morris von CMC Markets das Börsengeschehen.

Gegen Mittag stand der deutsche Leitindex 0,15 Prozent tiefer bei 9182 Punkten. Auf Wochensicht zeichnet sich damit aktuell ein knappes Plus von 0,14 Prozent für den Dax ab, der nach den Rekordständen zum Wochenstart mehr oder weniger auf der Stelle getreten hatte. Der MDax stieg am Freitag um 0,12 Prozent auf 16 119 Punkte, während der Tecdax 0,05 Prozent auf 1135 Punkte gewann. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 fiel um 0,04 Prozent auf 3043 Punkte.

An der Dax-Spitze legten die Continental-Titel nach einem positiven Interview um 1,50 Prozent zu. Der neue Vorstand Frank Jourdan zeigte sich in einem Gespräch mit dem «Handelsblatt» optimistischer als bisher und zog das Wachstumsziel des Autozulieferers und Reifenherstellers bei Fahrerassistenzsystemen vor. Dagegen büßten die Titel des Medizinkonzerns Fresenius 0,97 Prozent ein. Hier belastete eine Klage von Rhön-Klinikum-Großaktionär B. Braun Melsungen gegen den Verkauf von 43 Kliniken an die Fresenius-Tochter Helios. Die Rhön-Titel sackten im MDax um 2,62 Prozent ab.

Die Papiere von Symrise gerieten nach Vorwürfen von Ritter Sport nur anfangs unter Druck. Zuletzt notierten sie 0,26 Prozent fester. In einer vom «Spiegel» aufgegriffenen Untersuchung von Stiftung Warentest war die Schokoladensorte Voll-Nuss mit «mangelhaft» bewertet worden, wofür Hersteller Ritter Sport dem Zulieferer die Verantwortung zuschob. Dagegen sagte der Aromen- und Duftstoffhersteller, er habe «ein Vorprodukt abgeliefert, welches komplett der Deklaration entspricht».