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Dax springt auf und ab bei nervösem Handel

Große Nervosität hat den deutschen Aktienmarkt am Dienstag bestimmt. Bis zum Nachmittag bewegten sich die Kurse hektisch auf und ab. Der Dax sank zuletzt um 0,32 Prozent auf 9304,16 Punkte.

Börsianer sprachen von einer hohen Unsicherheit vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwoch sowie von auffälligen Schwankungen vor dem sogenannten Hexensabbat am Freitag.

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen verlor am Dienstag 0,53 Prozent auf 16 072,19 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDax büßte 1,14 Prozent auf 1289,26 Punkte ein. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone gab um 0,83 Prozent nach.

Laut Händler Detlef Glatz von der Wertpapierhandelsbank MWB Fairtrade warf der große Verfall an den Terminbörsen («Hexensabbat») bereits seine Schatten voraus und sorgte für kräftige Kursausschläge. An diesem Freitag verfallen an den Derivatebörsen Futures und Optionen auf Aktien und Aktienindizes. Das bekommen die Aktienmärkte oft vorher schon zu spüren.

Zudem sollte am Dienstag die zweitägige Sitzung der US-Notenbank Fed starten, mit wachsender Spannung richteten sich daher die Blicke auf die Vereinigten Staaten. Da dort die Wirtschaft bereits wieder recht rund läuft, wird die erste Leitzinserhöhung seit mehreren Jahren nicht mehr länger ausgeschlossen. Das wiederum könnte die Aktienmärkte in Europa unter Druck setzen.