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Deutsche Weihnachten mit viel Regen und Sturm

Deutsche Weihnachten mit viel Regen und Sturm
Deutsche Weihnachten mit viel Regen und Sturm
Caroline Seidel

Sturm und Regen bei milden Temperaturen um etwa zehn Grad Celsius: Das beschert das Wetter den Bundesbürgern zu Weihnachten.

«In diesem Jahr dominiert ein mächtiger Tiefdruckkomplex aus dem Orkantief "Dirk" mit Kern über dem Nordmeer und seinem Randtief "Christian" über der Bretagne unser Weihnachtswetter mit milder Meeresluft», sagte der Meteorologe Thomas Ruppert vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Dienstag.

Über Weihnachten werde «Dirk» nordwärts wandern. Sein Frontensystem schleppe er über Deutschland und Europa hinweg nach Osten. «So ist für genug Regen gesorgt, und in höheren Lagen fällt Schnee», sagte Ruppert. Nachdem an Heiligabend der Südwestwind auf den Bergen in Böen Orkanstärke erreichte, wird der erste Weihnachtsfeiertag am Mittwoch völlig verregnet. Oberhalb von 1300 Metern fällt Schnee. Nur im äußersten Osten und Südosten und später auch wieder im Nordwesten soll es weitgehend trocken sein.

Am Donnerstag lässt der Regen in den meisten Regionen allmählich nach, aber in Bayern bleibt es nass, und in den Alpen schneit es oberhalb von 700 Metern ergiebig. Am Freitag erwarten die Meteorologen das nächste Sturmtief bei den Britischen Inseln. Seine Ausläufer greifen auf Deutschland über. Insgesamt werde es windig bis stürmisch bleiben, vor allem an der See und im Bergland. Bis ins neue Jahr werde sich daran nichts ändern.