BETRUGSVORWURF

Dieselfahrer können sich weiter Verbraucherklage anschließen

Dieselfahrer können sich noch bis Ende nächster Woche der Verbraucherklage gegen Volkswagen anschließen. Am 30. September wird die Musterfeststellungsklage des Bundesverbands der Verbraucherzentralen erstmals vor dem Oberlandesgericht Braunschweig verhandelt.
dpa
VW-Umrüstung
Ein VW-Mitarbeiter baut einen um einen Strömungsgleichrichter erweiterten Luftfilter in einen Dieselmotor der Typreihe EA 189 ein. Foto: Volkswagen
Berlin.

„Unserer Meinung nach hat Volkswagen betrogen und muss deshalb zur Rechenschaft gezogen werden”, sagte Verbandsvorstand Klaus Müller am Dienstag in Berlin. Beim ersten Prozesstermin werde es wahrscheinlich um die Zulässigkeit der Klageanträge gehen.

Die Verbraucherzentralen ziehen stellvertretend für mehrere Hunderttausend Dieselfahrer vor Gericht. Sie sind der Meinung, dass Volkswagen mit der Manipulation der Abgasreinigung von Dieselmotoren Autokäufer vorsätzlich und sittenwidrig geschädigt hat. Mehr als 430.000 Dieselfahrer haben sich der Klage angeschlossen.

Die Verbraucherzentralen riefen sie auf, noch einmal zu prüfen, ob sie alle Voraussetzungen erfüllen – und sich gegebenenfalls auch vor Prozessbeginn wieder abzumelden.

Die Musterfeststellungsklage umfasst nur die Marken Audi, Seat, Skoda und Volkswagen und nur Fahrzeuge mit Dieselmotoren des Typs EA 189, die nach dem 1. November 2008 gekauft wurden und vom Rückruf betroffen waren.

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