Unsere Themenseiten

Diplomaten bereiten in Genf Friedensgespräche für Syrien vor

Hochrangige Diplomaten der USA und Russlands sind in Genf mit dem UN-Gesandten Lakhdar Brahimi zur Vorbereitung von Friedensgesprächen für Syrien zusammengetroffen.

Dabei sollte es zunächst darum gehen, wie das syrische Regime und die zerstrittene Opposition überhaupt an den Verhandlungstisch gebracht werden können. Beide Seiten hatten Vorbedingungen für eine Teilnahme gestellt.

Für den Nachmittag war ein Treffen mit den weiteren ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates - China, Großbritannien und Frankreich - vorgesehen. Auch Unterhändler aus dem Irak, Jordanien, dem Libanon, der Türkei und der Arabischen Liga würden später dazu kommen, teilte eine UN-Sprecherin mit.

Unklar blieb zunächst, ob am Dienstag ein konkretes Datum für die für Ende November anvisierten Friedensgespräche festgelegt werden kann. So will das größte syrische Oppositionsbündnis, die Nationale Syrische Koalition (NSC), erst am Samstag bei einem Treffen in Istanbul darüber entscheiden, ob es an den Verhandlungen in Genf teilnehmen wird. Die Koalition fordert einen Zeitplan für den Rückzug des Präsidenten Baschar al-Assad.