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Dopfer nach mauem Saisonstart: Mir selbst beweisen

Dopfer nach mauem Saisonstart: Mir selbst beweisen
Dopfer nach mauem Saisonstart: Mir selbst beweisen
Ronal Taniwaki

Nach einem enttäuschenden Saisonstart mit zwei Riesentorläufen ohne Spitzenplatz setzt Skirennfahrer Fritz Dopfer auf den ersten Slalom des Winters in Val d'Isère. Der 28 Jahre alte WM-Zweite hofft, mit einer starken Leistung Selbstvertrauen für den Weltcup zu tanken.

«Ich bin einer, der es sich selbst beweisen muss, um es sich zuzutrauen», sagte er der Deutschen Presse-Agentur. «Daher brauche ich vielleicht das richtige Ergebnis, den einen richtigen Lauf, dann bin ich auch überzeugt, dass sich vieles löst.»

In den französischen Alpen stehen am Samstag ein Riesenslalom und am Sonntag ein Slalom an. Dopfer freut sich nach den ersten Riesentorläufen, die er nur auf den schwachen Rängen 20 (Sölden) und 17 (Beaver Creek) beendet hatte, auf die Abwechslung. «Wenn man sich in einer Disziplin gerade mal schwerer tut, kann man sich durch gute Resultate in einer anderen Disziplin neu motivieren oder das Selbstvertrauen zurückholen.»

Nach einer Saison mit zehn Top-Ten-Resultaten in zehn Weltcup-Slaloms und der Silbermedaille bei der WM in den USA sucht der Garmischer noch nach dem richtigen Gefühl. «Die Selbstverständlichkeit, im Rennen schnell Ski zu fahren, die fehlt noch ein bisschen», sagte er.