Unsere Themenseiten

Ecclestone über Hamilton und Rosberg: «Fahren lassen»

Ecclestone über Hamilton und Rosberg: «Fahren lassen»
Ecclestone über Hamilton und Rosberg: «Fahren lassen»
Expa / Johann Groder

Im Zoff zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg hat Formel-1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff von einer Teamorder abgeraten.

«Ich denke, wir sollten sie fahren lassen», empfahl Ecclestone im «Telegraph». «Wenn sie etwas Dummes machen, haben wir dort die Rennkommissare, um die Sache zu klären. Die Leute wollen nicht, dass das Team eingreift.» Es sei «nicht gut für den Sport», versicherte der 85-Jährige, der nach eigener Aussage Wolff in einem persönlichen Gespräch dazu geraten habe, Hamilton und Rosberg weiter frei fahren zu lassen.

Beim Formel-1-Rennen in Österreich waren der britische Weltmeister und sein deutscher Rivale zum wiederholten Male ineinandergekracht. Der erzürnte Wolff kündigte daraufhin ein Krisengespräch mit den Streithähnen an und brachte auch eine Stallorder ins Spiel.

Teamaufsichtsrat Niki Lauda verriet allerdings am Dienstag «Auto, Motor und Sport», dass Mercedes vorerst von einem Einbremsen seiner Piloten absehen wolle. «Wir wollen die zwei frei fahren lassen, aber nur so weit, dass sie nicht zusammenfahren. Wenn es nicht klappt und zu den zweieinhalb Unfällen in Barcelona, Montreal und Spielberg noch ein weiterer hinzukommt, behalten wir uns alle Schritte vor», sagte Lauda, der sich mit Wolff abgestimmt habe.