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Erdbeben im Hindukusch: Zahl der Toten weiter gestiegen

Nach dem schweren Erdbeben in der Hindukusch-Region ist die Zahl der Todesopfer auf über 200 gestiegen. Allein in Pakistan kamen nach Angaben der Behörden am Montag mehr als 150 Menschen ums Leben, es gab Hunderte Verletzte.

Das Militär und die Zivilbehörden hätten in der am schlimmsten betroffenen Region im Norden eine groß angelegte Rettungsaktion gestartet, um das gesamte Ausmaß der Katastrophe abschätzen zu können, sagte Informationsminister Pervaiz Rasheed. Mindestens 700 Verletzte wurden in der nordwestlichen Provinz Khyber-Pakhtunkhwa in Krankenhäusern behandelt.

In Afghanistan stieg die Zahl der Toten nach Angaben der Behörden auf mindestens 69. In der Provinz Kunar im Osten starben 42 Menschen, 67 wurden verletzt, wie Abdul Habib Sayedkhel, Polizeichef der Provinz, sagte.

Das Zentrum des Bebens lag in der dünn besiedelten Bergregion Badachschan im Nordosten Afghanistans. Dort kostete eine vom Beben ausgelöste Massenpanik zahlreiche Schülerinnen das Leben.