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Ersatzfahrplan weitgehend stabil: Jeder dritte Fernzug fährt

Wegen des Lokführerstreiks sind bei der Deutschen Bahn am Vormittag zwei Drittel der Fernzüge ausgefallen. Der Ersatzfahrplan laufe aber weitgehend stabil, teilte das Unternehmen elf Stunden nach Streikbeginn im Personenverkehr mit.

Fahrgäste müssten sich zwar auf Ausfälle und Verspätungen einstellen, könnten aber trotzdem relativ verlässlich planen.

Größere Einschränkungen als im Fernverkehr, wo am Vormittag jeder dritte Zug fuhr, gab es teils bei Regional- und S-Bahnen. In einigen Regionen fielen laut Bahn drei von vier Zügen aus. In anderen konnten 40 Prozent regulär fahren.

Der Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) läuft bis zum frühen Montagmorgen. Seit Mittwochnachmittag werden bereits Güterzüge bestreikt, seit Donnerstagmorgen ist auch der Personenverkehr betroffen. Der Güterverkehr sei stark beeinträchtigt, teilte die Deutsche Bahn mit. Jeder zweite Güterzug fahre.