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EZB-Direktoriumsmitglied Cœuré rechnet mit Aus für 500er

EZB-Direktoriumsmitglied Cœuré rechnet mit Aus für 500er
EZB-Direktoriumsmitglied Cœuré rechnet mit Aus für 500er
Patrick Seeger

Das EZB-Direktoriumsmitglied Benoît Cœuré rechnet mit dem Aus für den 500-Euro-Schein. «Ich persönlich sage: Wir haben heute weniger Gründe als bei Einführung des Euros, den 500-Euro-Schein beizubehalten, weil der elektronische Zahlungsverkehr heute viel wichtiger ist».

Das sagte Cœuré der Zeitung «Rheinische Post». «Uns wird gesagt, dass der Schein zunehmend kriminellen Geschäften dient. Deshalb glaube ich, dass der 500-Euro-Schein letztendlich abgeschafft wird, aber das muss auf bedachte Weise geschehen», sagte der Franzose. Über die Zukunft der größten der insgesamt sieben Euro-Banknoten müsse allerdings im EZB-Rat entschieden werden.

In diesem obersten Entscheidungsgremium der Europäischen Zentralbank sitzen die sechs Mitglieder des EZB-Direktoriums sowie die Chefs der 19 nationalen Notenbanken der Eurozone.