Maskenaffäre
Das gemeinsame Logo der CDU/CSU Fraktion im Bundestag, aufgenommen im Unions Seitenflügel vor der Fraktionssitzung der CDU/CSU Fraktion im Bundestag. Foto: Michael Kappeler/dpa Michael Kappeler
Maskenaffäre

Fall Nüßlein: Weiterer Beschuldigter und erneute Razzia

Die Münchner Generalstaatsanwaltschaft ermittelt in der Maskenaffäre um den Bundestagsabgeordneten Georg Nüßlein gegen einen weiteren Beschuldigten. In München hat es zudem eine weitere Durchsuchung gegeben.
dpa
München

Bei den Korruptionsermittlungen gegen den Bundestagsabgeordneten Georg Nüßlein (ehemals CSU) im Zusammenhang mit Maskengeschäften gibt es mittlerweile einen dritten Beschuldigten. Nach Angaben der Münchner Generalstaatsanwaltschaft handelt es sich dabei um keinen Politiker.

Nähere Angaben wollte der Sprecher der Ermittlungsbehörde am Donnerstag nicht machen. Zuvor hatten mehrere Medien über den dritten Verdächtigen berichtet.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur hatte es in München auch eine weitere Durchsuchung in dem Ermittlungsverfahren gegeben. Bei dem weiteren Beschuldigten soll es sich um einen Geschäftsmann handeln.

Vor zwei Wochen hatte die Generalstaatsanwaltschaft im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen Nüßlein und einen zweiten, nicht benannten Beschuldigten zunächst 13 Objekte in Deutschland und in Liechtenstein durchsuchen lassen. Es geht um den Anfangsverdachts der Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern bei Geschäften mit Corona-Schutzmasken. Nüßleins Anwalt hat die Vorwürfe zurückgewiesen.

© dpa-infocom, dpa:210311-99-776317/2

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