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Festival für elektronische Musik feiert Brian Eno

Festival für elektronische Musik feiert Brian Eno
Festival für elektronische Musik feiert Brian Eno
Mario Guzman

New Wave, Hip-Hop, Techno oder House: Elektronische Musik ist aus Clubs nicht mehr wegzudenken und hat Bands wie Kraftwerk und Depeche Mode oder Künstlern wie David Guetta zu Weltruhm verholfen.

Neue Trends und neue Klänge dieser Musikrichtung gibt es ab dem 25. November beim größten Festival elektronischer Musik, der Imatronic in Karlsruhe.

Höhepunkt der Veranstaltung im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) ist unter anderem die Verleihung des Giga-Hertz-Hauptpreises an den legendären Produzenten Brian Eno. Der 66-jährige Brite produzierte unter anderem Platten der Band Talking Heads, U2 und der von ihm mitbegründeten Gruppe Roxy Music. Eno arbeitete außerdem mit David Bowie, John Cale oder Coldplay.

Auf dem Programm steht zudem ein exklusives Konzert des 86 Jahre alten Pierre Henry. Der Komponist hatte als einer der ersten elektronische Klänge in seine Werke integriert. Er gilt als «Vater von Techno» und Wegbereiter der elektroakustischen Musik.

Der mit insgesamt 25 000 Euro dotierte Giga-Hertz-Preis für elektronische Musik gehört zu den höchstdotierten Preisen in diesem Genre. Er wird seit 2007 vom ZKM und dem Freiburger Experimentalstudio des SWR verliehen.

Elektronische Musik braucht technische Hilfsmittel. Musiker und Komponisten experimentierten anfangs mit Plattenspielern, Telefonen, Magnetbändern und später mit Synthesizern, um elektronisch Klänge zu erzeugen. Ihren Durchbruch hatte der Musikstil mit dem Siegeszug von Computern in den 1970er Jahren.