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Flut in Kanada geht zurück

Flut in Kanada geht zurück
Mike Ridewood

Die Menschen im westkanadischen Alberta haben offenbar das Schlimmste der Hochwasserkatastrophe überstanden. Das Wasser gehe langsam zurück, hieß es am Montag (Ortszeit) von der Provinzregierung in Calgary.

Dennoch müssten einige Teile der Rocky-Mountains-Provinz weiter evakuiert bleiben. Albertas Premierministerin Alison Redford fürchtet, dass viele Schäden erst in zehn Jahren beseitigt seien.

Schwer getroffen von der Flut ist auch nach wie vor die Innenstadt von Calgary, wo zwei Flüsse nach tagelangen sintflutartigen Regenfällen über die Ufer getreten waren. Dennoch soll in der Olympiastadt von 1988 wie geplant Ende nächster Woche die Stampede eröffnet werden, die größte Rodeoshow der Welt.

Alberta hat als Soforthilfe eine Milliarde Dollar (760 Millionen Euro) bereitgestellt. Jedes erwachsene Flutopfer soll 1250 Dollar, jedes Kind 500 Dollar bekommen. Das Geld kommt schnell und unkompliziert: Wer als Betroffener anerkannt wird, erhält einfach eine Geldkarte mit dem vorgesehenen Betrag, die sofort eingesetzt werden kann.