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Dauerthema Griechenland sorgt für Verluste an der Börse

Die Griechenland-Krise sorgt weiterhin für große Nervosität am deutschen Aktienmarkt. Der Dax hat seinen Stabilisierungsversuch vor dem Hintergrund des Dramas abgebrochen.

Er verlor am Mittag 0,88 Prozent auf 11 335,58 Punkte. Börsianer verwiesen auch auf teils hektische Bewegungen an den Währungs- und Rentenmärkten als Belastung.

Der MDax rutschte angesichts dieser negativen Gemengelage bis zum Mittag auch ins Minus. Der Index der mittelgroßen Werte verlor zuletzt 0,37 Prozent auf 20 549,64 Punkte. Der Auswahlindex für Technologietitel, der TecDax, bröckelte um 0,42 Prozent auf 1690,48 Punkte ab. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stand zuletzt um 0,55 Prozent tiefer bei 3555,26 Punkten.

«Das Thema Griechenland entwickelt sich zu einer unendlichen Geschichte. Langsam wünscht man sich schon ein Ende mit Schrecken», sagte Aktienhändler Andreas Lipkow vom Vermögensverwalter Kliegel & Hafner. Die internationalen Geldgeber wollen ihre Verhandlungen über einen als letztes Angebot bezeichneten Kompromiss mit dem hochverschuldeten Land rasch fortsetzen. Griechenlands Regierung wies Ultimaten jedoch zurück - man lasse sich nicht erpressen.