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Frankreich korrigiert Wachstumsprognose für 2013 nach unten

Frankreich hat seine ohnehin geringe Wachstumsprognose für 2013 noch mal nach unten korrigiert. In diesem Jahr erwarte er nun ein Wachstum «zwischen minus 0,1 und plus 0,1» Prozent, sagte Wirtschaft- und Finanzminister Pierre Moscovici der Regionalzeitung «Corse Matin» auf Korsika.

Zuletzt war Frankreich von einem Wachstum von 0,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ausgegangen.

Wichtig sei, dass der Trend sich umgekehrt habe, sagte Moscovici. Nach dem Minus 2012 und zu Beginn dieses Jahres erwarte er für das dritte und vierte Quartal 2013 wieder eine positive Entwicklung. «Alle Indikatoren verbessern sich, angefangen bei der industriellen Produktion», sagte der Minister. «Ich habe allen Grund zu glauben, dass 2014 seit drei Jahren das erste Jahr wird mit einem wahrhaften Wachstum.»

Zuletzt hatte der Internationale Währungsfonds (IWF) der zweitgrößten Wirtschaftsnation des Euroraumes einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,2 Prozent für 2013 prognostiziert.