500. Todestag

Frankreich und Italien gedenken Leonardo da Vinci

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron und der italienische Präsident Sergio Mattarella haben Leonardo da Vinci zum 500. Todestag des Universalgenies gedacht. Der Schöpfer der Mona Lisa starb am 2. Mai 1519 in Amboise an der Loire in Frankreich, stammte aber aus der Toskana.
dpa
500. Todestag von Leonardo da Vinci
Leonardo da Vinci. Foto: dpa
500. Todestag von Leonardo da Vinci
Das Sterbebett des Universalkünstlers Leonardo da Vinci im Schloss Clos Lucé. Foto: Sabine Glaubitz
500. Todestag Leonardo Da Vinci
Emmanuel Macron (r), Präsident von Frankreich, und Sergio Mattarella, Präsident von Italien, legen Blumen am Grab von Leonardo Da Vinci nieder. Foto: Philippe Wojazer/AP
500. Todestag Leonardo Da Vinci
Die Kapelle von Saint-Hubert, die das Grab von Leonardo Da Vinci beherbergt. Foto: Philippe Wojazer/Pool Reuters/AP
500. Todestag von Leonardo da Vinci
Das Grab von Leonardo da Vinci in der Schlosskapelle Saint Hubert. Foto: Leonard de Serres/Schloss Amboise
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Macron empfing mit seiner Frau Brigitte am Donnerstag Mattarella und dessen Tochter Laura auf Schloss Clos Lucé, wo Leonardo seine letzten Lebensjahre verbracht hatte und starb.

Der Renaissance-Künstler ist nicht nur als Maler berühmt geworden, sondern auch als Bildhauer, Architekt, Ingenieur und Wissenschaftler. In diesem Jahr widmen ihm Museen in vielen Ländern eigene Ausstellungen, allein in seinem Geburtsland Italien sind es mehr als 500 Veranstaltungen.

Mattarella besuchte vor dem Treffen in Amboise auch die Kathedrale Notre-Dame, die bei einem Brand beschädigt wurde. Er wolle damit die «Freundschaft zwischen Italien und Frankreich» bezeugen, sagte er.

Die beiden Nachbarländer sind auf ihre engen historischen und kulturellen Verbindungen stolz. In den vergangenen Monaten war es aber zur Spannungen gekommen. So hatte sich die französische Mitte-Regierung zu Jahresbeginn sehr verärgert darüber gezeigt, dass der italienische Vize-Regierungschef Luigi Di Maio ohne vorherige Absprache in Frankreich mit Vertretern der Protestbewegung «Gelbwesten» zusammengekommen war.

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