BRAUNKOHLETAGEBAU GARZWEILER

„Fridays For Future” sammelt sich zum Protest am Tagebau

Nicht nur Freitag ist Demotag: Die ersten Teilnehmer einer neuen „Fridays-For-Future”-Kundgebung am Rheinischen Tagebau Garzweiler sind in Hochneukirch angekommen.
dpa
Protest
Aktivisten vom Aktionsbündnis „Ende Gelände” sammeln sich am Rand des Braunkohletagebaus Garzweiler. Foto: Henning Kaiser
Erkelenz.

Die jungen Leute wollen bei einem Protestmarsch am Tagebau zum Dorf Keyenberg laufen und dabei für mehr Klimaschutz demonstrieren. „Auf geht's, auf geht's – Ende Gelände” skandierten sie bei ihrer Ankunft am Samstagmorgen. Die jungen Leute kamen aus Aachen, wo sie am ersten internationalen Streiktag der Protestbewegung teilgenommen hatten. Zu der Demonstration sind laut Polizei 2500 Teilnehmer angemeldet.

Auch die Aktivisten des Bündnisses „Ende Gelände” machten sich am Samstagmorgen aus verschiedenen Richtungen auf den Weg ins Rheinische Revier. Für den frühen Nachmittag ist unter dem Titel „Alle Dörfer bleiben! Aktionstag Kohle stoppen” eine Kundgebung zwischen dem Tagebau Garzweiler und dem Umsiedlungsdorf Keyenberg angekündigt. Angemeldet sind laut Polizei 3000 Teilnehmer. Hier wollen auch die „Fridays For Future”-Demonstranten dazustoßen.

„Ende Gelände” hat unterdessen weitere Blockaden angekündigt. Seit Freitagabend blockieren rund 800 Aktivisten des Bündnisses „Ende Gelände” bereits eine Bahnstrecke, über die eigentlich Kohle zum RWE-Kraftwerk Neurath gebracht wird.

Die Polizei war am Samstag mit einem Großaufgebot im Rheinischen Revier im Einsatz. Auch Räumpanzer und ein Wasserwerfer wurden vorsorglich am Rande des Tagebaus Garzweiler in Stellung gebracht.

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