STATISTISCHES BUNDESAMT

Für Exporteure werden die Zeiten härter

Das Klima ist rauer geworden für die deutschen Exportunternehmen. Wie sich der Außenhandel angesichts internationaler Handelskonflikte, der Abkühlung der Weltkonjunktur und der Unwägbarkeiten des Brexits entwickelt hat, gibt das Statistische Bundesamt heute bekannt.
dpa
Containerumschlag
Container auf dem Gelände des JadeWeserPort in Wilhelmshaven. Foto: Ingo Wagner
Frankfurt (Main).

Die Wiesbadener Behörde veröffentlicht die Daten für Juni und das erste Halbjahr. Von Januar bis einschließlich Mai summierten sich die Warenausfuhren „Made in Germany” auf 560,1 Milliarden Euro – das waren 2,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Allerdings verlangsamt sich das Tempo zunehmend. So rechnet der Außenhandelsverband BGA für 2019 nur noch mit einem Wachstum des Exportvolumens von 1,5 Prozent. Im vergangenen Jahr waren es noch 3 Prozent.

„Die Verunsicherung wächst durch die von einigen politischen Protagonisten verursachte Unruhe”, sagte BGA-Präsident Holger Bingmann jüngst. Die Folge: Firmen halten sich mit Investitionen zurück, bei Unternehmen gehen weniger Bestellungen ein.

Erst in dieser Woche hatte eine neue Runde im Handelskrieg zwischen den USA und China für Aufregung gesorgt. Nur wenige Tage nach der Ankündigung neuer Strafzölle durch US-Präsident Donald Trump wertete China seine Währung ab. Den Vorwurf der USA, die Volksrepublik manipuliere ihre Währung mit dem Ziel eigener Vorteile im Welthandel, wies Peking zurück.

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