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G20 suchen Strategie gegen Terror - Hilfe für Flüchtlinge

G20 suchen Strategie gegen Terror - Hilfe für Flüchtlinge
G20 suchen Strategie gegen Terror - Hilfe für Flüchtlinge
Bernd von Jutrczenka

Nach den blutigen Anschlägen von Paris suchen die großen Industrie- und Schwellenländer nach einer gemeinsamen Strategie gegen den Terrorismus.

Auf ihrem Gipfeltreffen in der Türkei wollen sich die Staats- und Regierungschefs der G20 ferner verpflichten, die Bemühungen zur Bewältigung der Flüchtlingskrise zu verstärken, wie aus dem Entwurf der Abschlusserklärung hervorgeht, der der Deutschen Presse-Agentur vorlag.

Kanzlerin Angela Merkel traf am Mittag zu dem zweitägigen Treffen in dem türkischen Küstenort Belek nahe Antalya ein. Der Gipfel tagt unter besonders hohen Sicherheitsvorkehrungen. Der Kampf gegen den Terror des Islamischen Staates (IS) dominiert die Gespräche. Auch globale Wirtschaftsfragen und der Klimaschutz stehen auf der Agenda.

Die Abschlusserklärung, die am Montag angenommen wird, soll eine «gemeinsame» Linie im Kampf gegen den Terror und zur Bewältigung des Flüchtlingsstromes unterstreichen, berichtete die russische Delegation nach Angaben der Agentur Interfax.

«Das Ausmaß der anhaltenden Flüchtlingskrise ist von weltweiter Besorgnis mit großen humanitären, politischen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen», heißt es in dem dpa vorliegenden Entwurf. «Eine koordinierte und umfassende Antwort ist nötig, um diese Krise und die langfristigen Konsequenzen anzugehen.»

Die G20 wollten die Bemühungen zum Schutz und zur Unterstützung der Flüchtlinge verstärken. Es müssten «dauerhafte Lösungen» gefunden und die politischen Konflikte angepackt werden. Alle Staaten werden aufgerufen, zur Bewältigung der Krise beizutragen und «die damit verbundene Verantwortung zu teilen».