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Gabriel bremst Rüstungsexporte - Kriegswaffenausfuhr aber verdoppelt

Seit Amtsantritt von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel sind die deutschen Rüstungsexporte deutlich zurückgegangen. 2014 genehmigte die Bundesregierung Lieferungen im Wert von 6,5 Milliarden Euro. Das sind 22 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Export von Kriegswaffen hat sich allerdings auf 1,8 Milliarden Euro verdoppelt. Die Zahlen veröffentlichte das Wirtschaftsministerium auf Anfrage der Linksfraktion im Bundestag. Der Anteil der Exporte in sogenannte Drittländer außerhalb von EU und Nato ist mit 60,5 Prozent nach wie vor hoch. Diese Ausfuhren sind besonders umstritten.