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Gewitter beendet Anti-G7-Demo

Gewitter beendet Anti-G7-Demo
Gewitter beendet Anti-G7-Demo
Sven Hoppe

Partenkirchen (dpa) - Ein heftiges Gewitter mit Sturzregen hat am Abend die Abschlusskundgebung der G7-Gegner in Garmisch-Partenkirchen beendet.

Das Aktionsbündnis «Stop G7 Elmau» erwog zudem, das Protestcamp am Ortsrand zu räumen. Darüber berieten die Campbewohner in einer Unterführung am Bahnhof, zogen dann aber zunächst in Richtung Camp zurück. Dort solle endgültig über das weitere Vorgehen entschieden werden, hieß es. Offenbar gibt es ein Angebot der Gemeinde, dass die Campbewohner in einer Turnhalle unterkommen könnten. Ein Sprecher war aber zunächst nicht zu erreichen.

Ein Polizeisprecher sagte, die Polizei habe den Bewohnern angeboten, das Camp mit Hilfe von Beamten zu räumen. Das sei aber abgelehnt worden - weil die Bewohner selbstständig entscheiden wollten.

Das Camp der Gipfelgegner liegt auf einer großen Wiese am Ortsrand von Garmisch - dort standen am Abend tiefe Pfützen. Das Bündnis hatte die Wiese von einem Landwirt gepachtet, um dort ein Zeltlager für rund 1000 Gipfelgegner errichten zu können. Die Gemeinde hatte dies untersagt - unter anderem mit Verweis auf die Hochwassergefahr. Neben der Wiese fließt die Loisach. Das Verwaltungsgericht München folgte dieser Argumentation aber nicht und genehmigte das Camp.