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Genossenschaftsbanken stemmen sich gegen Zinstief

Genossenschaftsbanken stemmen sich gegen Zinstief
Genossenschaftsbanken stemmen sich gegen Zinstief
Markus Scholz

Deutschlands Volks- und Raiffeisenbanken stemmen sich mit Gebühren und Kostensenkungen gegen die Niedrigzinsen.

Unter anderem dank Einnahmen aus Kontoführung und Zahlungsverkehr kletterte der Provisionsüberschuss der Institute im vergangenen Jahr kräftig um 8,1 Prozent auf gut 4,9 Milliarden Euro. Das Filialnetz mit nun 11 108 Standorten wurde weiter ausgedünnt. Im Vorjahr waren es noch 11 787 Filialen.

Unter dem Strich verdienten die 915 Genossenschaftsbanken, die im Bundesverband der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) organisiert sind, nach vorläufigen Zahlen 2017 zusammen rund 1,6 Milliarden Euro nach 1,52 Milliarden im Vorjahr.

„Dank Kraftanstrengungen bei den Kosten und dem signifikanten Geschäftswachstum konnte das Ergebnis des Vorjahres im anspruchsvollen Umfeld einer anhaltenden Niedrigzinsphase, eines hohen Wettbewerbs und steigender regulatorischer Anforderungen gehalten werden”, bilanzierte die seit Jahresbeginn amtierende BVR-Präsidentin Marija Kolak am Dienstag in Frankfurt.