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Gericht: Junge kommt nicht auf Warteliste für Spenderherz

Die Uniklinik Gießen muss einen herzkranken Jungen mit schwerem Hirnschaden nicht auf die Warteliste für ein Spenderorgan setzen. Das hat das Landgericht Gießen heute entschieden.

Es stützte damit das Vorgehen der behandelnden Ärzte, die den Zweijährigen wegen eines schweren Hirnschadens für nicht transplantierfähig halten.

Diese Einschätzung sei nicht zu beanstanden, hieß es in der Urteilsbegründung. Die Eltern hatten mit einer einstweiligen Verfügung erreichen wollen, dass ihr Sohn auf die Liste für ein Spenderherz kommt. Sie waren für eine Behandlung extra aus der Türkei nach Deutschland gekommen.